Forschungsziel
Mit zunehmender Erwärmung der Solarmodule sinkt die abgegebene Leistung. Je nach Modultyp kann eine Temperaturerhöhung die Leistung der Photovoltaik- Module um 40% senken. In den Sommermonaten unserer Breitengrade ist eine Erwärmung der Module von 80 °C und mehr durchaus normal.
Durch die Versuchsanlage wurden folgende Fragen geklärt :
- Wie hoch ist die Leistungssteigerung gekühlter, im Verglich zu ungekühlten Modulen unter reellen Bedingungen ?
- Stehen Wassermengen und Hilfsenergie in einem vertretbaren Rahmen zur Verhinderung einer Modulerwärmung über 50°C ?
- Wie hoch sind die Unterschiede der Leistungssteigerung bei den unterschiedlichen Typen (mono, poly, Dünnschicht) ?
- Welche Art des Wasserauftrages ist am effektivsten (Sprühen, Interval- Sprühen, usw.) ?
Anordnung der Tracker |
Die Versuchsrondelle sind generell paarweise für einem Modultyp angeordnet. Da für jedes Rondell eine seperate Leistungs- und Temperaturmessung vorliegt, können die Unterschiede zwischen gekühltem und ungekühltem Rondell bei nahezu völlig identischen äußeren Bedingungen bezüglich der Leistungssteigerung ermittelt werden.
